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Ing.DSA Peter Grobner
A-3508 Paudorf 142


»Peter's Webdesign-Tools«

Meine ersten Webseiten erstellte ich noch direkt in HTML. Je umfangreicher meine Projekte jedoch wurden, baute ich mir eigene Werkzeuge zur Erstellung der einzelnen Webseiten einer "site".

Mein erster Ansatz war 1996 ein bash-Script "makeit" (11kB, 338 Zeilen bash), das eine Definitions-Datei in die einzelnen Webseiten aufsplitete. Da so erstmals Inhalt von Design getrennt war (das Design war im Script definiert), wurden so nebenbei auch die Menüstruktur und die Druckversionen der Seiten generiert. Dieses Verfahren stieß naturgemäß aber bald auf seine Grenzen.

Der nächste Ansatz war 2001 ein radikal umfassender. Ich designte eine eigene Web-Computersprache und nannte sie "owl" (OtherWebLanguage). Dabei übersetzte ein in Perl geschriebener owl-Compiler die Site (ca 20kB, 1300 Zeilen Perl plus 44kB owl-Libraries). Da owl auch auf Perl-Snippets zugreifen kann, sind der Verarbeitung praktisch keine Grenzen gesetzt. owl arbeitet viel mit '{' und '}'. So generiert z.B. {img bild.jpg} automatisch die width- und height-Attribute oder generiert zusätzlich ein Vorschaubild mit einem Link auf das Vollbild. owl generiert jedoch statische Seiten, die ich normalerweise mit sitecopy veröffentliche.

Als nächstes faszinierte mich 2003 der wiki-Ansatz und ich baute mein eigenes Perl-wiki (116kB, 3900 Zeilen Perl) mit reichlich Extras: z.B. rendert mein wiki in Echtzeit RTF- und DOC-Dateien; es lassen sich DBF-Dateien bearbeiten und davon abgeleitete PDF-Reports generieren; Seiten und Anhänge können in Benutzerbeiche mit unterschiedlichen Zugriffs- und Bearbeitungsrechten gruppiert werden; alle Daten werden gepackt als DB_File abgelegt (näheres siehe unter Wiki'Hilfe). Die wiki-Markierungen waren aber für meine Kunden - vor allem wenn sie nur selten Änderungen vornahmen - zu "kryptisch". Es gab jedoch erstmals ein System, in dem in Echtzeit mehrere Benutzer Seiten bearbeiten konnten.

Verbreitete CMS wie Typo3 oder Mambo kamen mir viel zu kompliziert vor. Dies führte 2006 zu meiner bislang letzten Entwicklung. Beeinflusst vom Film "Whale rider" und Dank seiner sprachlichen Ähnlichkeit zu "wiki" nannte ich das System "waka" (265kB, ca. 6650 Zeilen Perl). Waka baut auf einer SQLite Datenbank auf und realisiert Benutzerbereiche mit unterschiedlichen Zugriffs-, Bearbeitungs- und Kommentar-Rechten sowohl für einzelne Benutzer, wie auch für Benutzergruppen. Die Seitenverwaltung ist auf einfachste Operationen beschränkt (Neue Seite, Seite Bearbeiten, Seite ins Menü einhängen, Vorversionen bearbeiten, Seite kopieren, umbenennen oder löschen). Die Seiten werden mit einem leicht angepassten Xinha in WYSIWYG bearbeitet. Es ist auch möglich, Texte aus OpenOffice per cut&paste zu übernehmen. Es können Formular-Bereiche definiert werden, aus deren Inhalt Seiten-Einträge generiert werden. In Verbindung mit einem AJAX-Kalenderfeld lässt sich so ein Blog realisieren. Mehrere Unter-Seiten können zu einer gemeinsamen zusammengefaßt werden. Es kann per AJAX auf diverse Datenbanken (MySQL, SQLite, DBF, CSV, etc.) lesend und bearbeitend zugreifen bzw. können PDF-Reports erstellt werden. Aktuelle Änderungen können per RSS verfolgt werden bzw. lassen sich Blöcke mit exteren RSS-feeds in die Seite einbauen und vieles mehr!

Zum Ausprobieren gibt es auch eine Sandkiste ...
(bis auf weiteres wegen Hackerangriff geschlossen)



Version vom 2015-05-23 18:24:48 von Admin